Legasthenietraining
Verdacht auf LRS (Lese-Rechtschreibschwäche) oder Legasthenie
Erste Anzeichen zeigen sich meist in der 1. oder 2. Volksschulstufe beim Beginn des Erlernens von Lesen und Schreiben.
Kinder erreichen trotz Interesse, Mühe und Üben nicht dieselben Leistungen wie ihre MitschülerInnen, was für die zu Beginn fast immer sehr motivierten Kinder sehr demotivierend sein kann.
Meist sind es die Lehrkräfte der Kinder, die hier erste Vermutungen äußern und den Eltern nahelegen, sich an ExpertInnen für Legasthenie und Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) zu wenden.
Je früher hier ein möglicher Verdacht kommuniziert und dann auch gehandelt wird, desto besser.
Kennenlernen und Bedarfsanalyse
Nach der ersten Kontaktaufnahme erfolgt ein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch, bei dem ich mir ein genaues Bild über die Situation machen kann. Bitte achten Sie darauf, dass Sie hier ungestört und offen über Ihr Kind sprechen können.
Sollten Sie bereits psychologische, pädagogische oder medizinische Gutachten oder eine Diagnostik haben, bringen Sie diese gern zu unserem ersten Termin mit.
Für einen eventuellen Nachteilsausgleich verlangen viele Lehrkräfte eine medizinisch- psychologische Diagnostik, die Sie u.a. bei hierfür spezialisierten PsychologInnen erhalten.
Unabhängig davon, ob Sie bereits ein Gutachten, eine Diagnose oder andere Auswertungen mitbringen, werde ich mit Ihrem Kind (und gegebenenfalls in Zusammenarbeit und kurzer Rücksprache mit der Lehrperson des Kindes) alle möglicherweise betroffenen Bereiche von Grund auf durchgehen, um ganz individuell herauszufinden, was Ihrem Kind schwer fällt und wobei die ersten Auffälligkeiten aufgetreten sind. Dieses genaue Vorgehen ermöglicht es, gezielt an den individuellen Schwierigkeiten und deren Ursachen arbeiten zu können.
Mir ist es sehr wichtig zu betonen, dass es in erster Linie nicht um die Definition gehen sollte, ob Ihr Kind eine Legasthenie, Lese-Rechtschreibschwäche, Lese-Rechtschreibstörung oder andere sich in Umlauf befindlichen Definitionen davon hat.
Mein oberstes Ziel ist es, Ihr Kind als Individuum mit all seinen Stärken und Schwächen zu sehen und es dort zu fördern, wo es Unterstützung braucht, unabhängig von einer der vielen theoretischen Definitionen, die im Laufe der Zeit hierzu gefunden wurden.
Ablauf des Trainings
Das Training wird für jedes Kind individuell geplant und besteht aus mehreren Bereichen, die in jeder Einheit trainiert werden:
- Aufmerksamkeit
- Konzentration
- Sinneswahrnehmungen
- Logisches Denken
- Arbeitsstrategien
- konkrete Lernfelder
- Stärkung des Selbstvertrauens
Ihr Kind erhält zusätzlich für jeden Tag eine kleine Trainingseinheit als Hausübung, die nicht länger als 10 Minuten pro Tag dauert. Diese kurzen, aber regelmäßigen Einheiten sind besonders wichtig, um konsequent an einer Besserung zu arbeiten.
Wann sind erste Erfolge sichtbar?
Dies ist sehr individuell und hängt einerseits von folgenden Faktoren ab: Zeitpunkt des ersten Auftretens der Schwierigkeiten (meist im Laufe des 1. und 2. Volksschuljahres), Zeitpunkt des idealerweise zeitnahen Beginns eines Trainings, Anzahl und Schweregrad der betroffenen Sinneswahrnehmungen, Regelmäßigkeit und Konsequenz der Trainingseinheiten und täglichen Übungen sowie Mitarbeit des Kindes und der Eltern.
Aufgrund von Erfahrungswerten stellen sich erste, in der Schule sichtbare Erfolge meist nach etwa 3-6 Monaten ein. Ein wöchentliches Training wird jedoch für mindestens 6-12 Monate empfohlen, da Legasthenie nicht "geheilt" werden kann, sondern durch das regelmäßige Training die Aufmerksamkeit und Konzentration, die Sinneswahrnehmungen sowie die aktuellen schulischen Leistungen lediglich verbessert werden können.
Kosten
- Telefonisches Erstgespräch (10-15 Minuten) - kostenlos und unverbindlich
- Trainingseinheit (50 Minuten) - 75€
- Trainingsmappe mit täglichen Übungen - im Preis inkludiert
Hinweis: Alle in meiner pädagogischen Lernpraxis angebotenen Trainings sind selbst zu bezahlen und werden für gewöhnlich nicht von der Krankenkasse erstattet.